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Hermann Kruse verlässt nach dreieinhalb Jahren den
Musikverein Witten.
Foto: Peter Tölke
Abschiedskonzert: Hermann Kruse verlässt Musikverein
Von Peter Tölke am 27. April 2008 14:10 Uhr
WITTEN Nach dreieinhalb Jahren als Chorleiter des Wittener Musikvereins gab Hermann Kruse jetzt sein Abschiedskonzert in der Johanniskirche. Der Wittener Chor hatte sich mit der Kantorei Herdecke verstärkt, sodass rund 75 Choristen zusammen mit Mitgliedern der Bochumer Symphoniker eine eindrucksvolle Kulisse bildeten.
Auf dem Programm standen zwei Messen von völlig gegensätzlichem Charakter: das „Requiem“ (Totenmesse) von Anton Bruckner sowie die festliche und von überschwänglicher Freude getragene „Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Zu den weihevollen teils auch dramatischen Chören (Dies irae) bei Bruckners „Requiem“ gesellte sich ein Solistenquartett, das enorme Startschwierigkeiten hatte und auch bis zum Ende nicht zu einer homogenen Klangmischung fand.
Solide Leistung
Während Ingeborg Bongartz (Sopran) und Stefanie Schmitt (Alt) eine solide Leistung zeigten, präsentierte sich die Tenorstimme von Jean Pierre Quellet als klar und intonationsrein, aber zu schwach. Sie wurde letztlich von der Alt-
Heinz Bongartz (Bass) fiel durch unsichere Stimmführung und Intonationsschwierigkeiten auf und konnte nicht überzeugen. Somit bleibt die sichere und umsichtige Stabführung Kruses zu erwähnen -
Stabübergabe
Im zweiten Teil übergab Hermann Kruse die Stabführung an den Leiter der Kantorei Herdecke, Marc Jaquet. Nach den eher düsteren und tröstlichen Klängen des Requiems folgten dann die von Freude und Heiterkeit bestimmten Klänge von Mozarts Krönungsmesse.
Unter dem sicheren und von straffen Tempi geprägten Dirigat Marc Jaquets übertrug sich diese positive Stimmung spürbar auf das Publikum. Im „Benedictus“ steigerte sich Ingeborg Bongartz (Sopran) und überzeugte mit musikalisch ausgereiftem Sologesang.

Joachim Gresch dirigierte sein Antrittskonzert mit dem Musikverein Witten in der Rudolf-
Foto: Martin
RN Di, 28.10.08
Musikalischer Spaziergang
Der Musikverein Witten marschierte in reduzierter Besetzung durch die Filmgeschichte
Für Joachim Gresch stand das Antrittskonzert mit dem Musikverein Witten unter dem Motto: "Film ab ...".
Die Aula der Rudolf-
Nicht alle, so berichtete Gresch, waren mit dem gewählten Genre einverstanden, und so konnte der Musikverein nur mit einer reduzierten Besetzung antreten. Der eigene Anspruch der Sänger wies über den Unterhaltungswert des Programms hinaus. Für Cineasten war der Tisch aber reich gedeckt. Pfeifend marschierte der Chor zum Colonell Bogey-
Begleitet wurden Chor und Solisten von Norbert Neukamp, Kapellmeister des Theaters Hagen. Ob Historienfilm oder Fantasy, Liebesdrama oder tiefgründiger Stoff, die Kompositionen von Vangelis und Ennio Morricoe, der Celine Dion-
Nicht ganz ohne Schwierigkeitsgrad stellte sich auch der Titelsong des ersten Films der Trilogie "Herr der Ringe" dar. "May it be" wurde geschrieben von der4 irischen Sängerin mit dem unaussprechlichen gälischen Namen Eithne ní Bharaonín, besser bekannt als Enya. Es galt hier, eine nicht alltägliche Rhythmik zu meistern.
Mit einigen Solo-
Solo-
Martin Schreckenschläger