Musikverein Witten eV

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Presse 2012

Presse

Der Musikverein und das Bochumer Barockensemble luden zum gemeinsamen Konzert in die Johanniskirche.
RN-Foto Peter Tölke

RN 30.01.2012

Mit erhabener Größe
Musikverein und Barockensemble interpretierten Kirchenmusik von Antonin Dvorák


INNENSTADT. Der Altarraum der Johanniskirche reichte kaum aus, um 45 Sängern und einem großen Sinfonieorches beim gemeinsamen Kon Platz zu bieten.

Der Chor des Wittener Musik und der Kirchenchor St. Sebastian Nettetal waren mit den Instrumentalisten des Bochumer Barockensembles angetreten, um große Kir von Antonin Dvo zu präsentieren.

Er ist bekannt für seine klangschönen Symphonien, Instrumentalkonzerte und kammermusikalischen Wer Aber auch sein sakrales Schaffen beweist seine schöp Größe. Die fast mo Ausmaße der Werke verlangten von Sängern und Musikern Ausdauer, Kön und hohe Musikalität.

Sie eröffneten das Pro mit der Messe in D- Dur, op.86. Die lateinischen Texte konnten im Programm auch in deutscher Spra verfolgt werden. Gleich zu Beginn beim Kyrie präsen sich der Chor stimmge und ausgewogen im Klangbild. Das „Amen" im Credo klang grandios und mitreißend, im Sanctus gab es allerdings einige Probleme bei komplizierten Einsätzen.

Im abschließenden Agnus Dei geriet das Orchester oft zu laut und übertönte das So

Solisten-Quartett
Die solistischen Partien wur gesungen von Karola Pavone (Sopran), Sabine Eyer (Mezzosopran), Nedialko Peer (Tenor) und Holger Schwarz (Bariton). Alle vier Sänger bildeten ein ausgewo
Quartett und waren gut aufeinander eingestimmt. Da zeichnete sich besonders Karola Pavone mit ihrer kris und wohlklingen Sopranstimme aus.

Die anschließenden Bibli Lieder, op. 99 wurden von der Mezzosopranistin Sa Eyer mit warmer und klangvoller Stimme in tsche Sprache vorgetra Hier wäre ein entspre Hinweis beim deut Text im Programmheft angebracht gewesen. Das Or zeichnete sich mit be und stimmiger Be aus.

Monumental und mit erha Größe endete das Kon mit dem Te Deum, op. 103. Unter dem umsichtigen und präzisen Dirigat von Joa Gresch wuchsen Chor, Solisten und Orchester über sich hinaus. Der Schluss klang fulminant. Die zahlreich er Zuhörer sparten nicht mit Beifall.

Peter Tölke

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